News

Parolen für den 7. März 2010

 

Abstim­mung vom 7. März 2010

Hier unsere Hal­tung:

 

JA zum Ver­fas­sungs­ar­ti­kel über die For­schung am Men­schen.

Der Ver­fas­sungs­ar­ti­kel fin­det einen guten Mit­tel­weg zwi­schen dem Schutz der Würde des Men­schen und der Wah­rung der For­schungs­frei­heit.

 

NEIN zur Tierschutzanwalt-Initiative.

Ein kla­res JA zu einem wirk­sa­men Tier­schutz – keine Frage. Im Ver­gleich zu den umlie­gen­den Län­dern ver­fügt die Schweiz über eine grif­fige Gesetz­ge­bung. Tier­quä­le­rei ist ein Offi­zi­al­de­likt! Laut Ver­fas­sung sind Tiere bei uns keine Sache mehr, son­dern Lebe­we­sen mit Gefüh­len – vor sie­ben Jah­ren geän­dert! Es liegt an den kan­to­na­len Gerich­ten, ein Zei­chen zu set­zen und Ver­ge­hen an Tie­ren nicht als Kava­liers­de­likt zu ahn­den. Es kann aber nicht sein, dass ein Fischer an den Pran­ger gestellt wird, weil er einen kapi­ta­len Hecht erst nach 10 Minu­ten an Land zie­hen kann. Auf der ande­ren Seite aber weg­ge­se­hen wird, wenn Tiere zu Tau­sen­den für For­schungs­zwe­cke gequält wer­den dür­fen. Die Initia­tive bringt nichts und geht zu weit.

 

JA zur Anpas­sung des BVG (Umwand­lungs­satz 6.4%).

Es geht darum, eine gerechte und faire Ver­tei­lung zwi­schen den Gene­ra­tio­nen zu fin­den. Eine Anpas­sung ist not­wen­dig, da die Lebens­er­war­tung steigt (im Schnitt alle sie­ben bis acht Jahre um ein Jahr). Das glei­che Alters­gut­ha­ben muss dann für mehr Ren­ten aus­rei­chen, weil die Leute älter wer­den.

 

Roland Stucki