31.01.2012 | GGR vom 25.1.2012

Millionen für Teilsanierung der Geisshubelhalle

Die Mehrzweckhalle oben im Dorf muss saniert werden. Gemäss Gemeinderat im Paket, statt etappiert: Betroffen sind Hallenboden, neue Lüftung, Haustechnik, Sicherheit, Aussenhülle. Geht es nach dem Willen der Baukommission und des Parlaments wird für satte 4.5 Millionen Franken teilsaniert, statt wie von der Exekutive beantragt für rund 5 Mio. Teilsaniert bedeutet, dass „andere Anpassungen und Sanierungsarbeiten in den Bereichen Garderoben, Sanitär- und Geräteräume nicht ausgeführt werden, sondern Gegenstand von späteren Instandhaltungsarbeiten sind“ […] so der Gemeinderat in Bericht und Antrag zum Geschäft. Es ist also anzunehmen, dass bald weitere Nachbesserungen, also Kosten mindestens im Kompetenzbereich des GGR zu leisten sind (> 150 - 1.5 Mio Franken). Es bleibt ein schales Gefühl, ob die eingesetzten hohen Mittel tatsächlich auf die gültigen Finanzhaushaltsgrundsätze geprüft wurden, wonach Ausgaben „auf ihre Notwendigkeit, Zweckmässigkeit und Tragfähigkeit zu prüfen und in...

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25.10.2011 | GGR vom 19.10.2011

Vom Vorausblicken, Anzünden und Löschen

Vom Vorausblicken: Der Gemeinderat prognostiziert tiefrote Abschlüsse und einen groben Schuldenanstieg, wenn das aus seinen Reihen formulierte Schwerpunktprogramm im Politikplan 2012-2016 mit den voraussichtlich zur Verfügung stehenden Mitteln finanziert werden soll. Dabei nimmt er an, dass im Schnitt pro Jahr  rund 4 Millionen Franken investiert und jährlich Defizite von 0.7 Mio verzeichnet werden müssen, notabene trotz  einer Steuererhöhung von 1/10 auf 1.5 ab 2013. Am Ende der Planperiode stünden wir dann mit 30.8 Mio in der Kreide und das Eigenkapital von zurzeit 14.3Mio wäre dann auf 10Mio vermindert, weil alles nur mit einem dürftigen Selbstfinanzierunganteil von 35% realisiert werden kann. Soviel zu den düsteren Aussichten. Im Lichte der gesicherten Daten aus den positiven Rechnungsabschlüssen der letzten Jahre darf aber davon ausgegangen werden, dass auch diesmal  nicht alles so heiss gegessen werden muss, wie prophezeit. Und noch dies, wenn alle Privathaushalte...

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19.09.2011 | GGR vom 14.9.2011

Oekostrom, Vorsicht beim Mischen!

Bereits zum zweiten Mal hintereinander stand der GGR unter dem „Patronat“ der GFL - und SP-Fraktion. Es hagelte Motionen, Postulate, Interpellationen -, die alle irgendwie durch die Japankatastrophe angekurbelt wurden, so scheint es. Eines sei hier gleich zu Beginn klargestellt: Die EVP teilt die Skepsis und Haltung des Bundesrates, der Deutschen Regierung und des Siemenskonzerns voll und ganz – die Stromerzeugung mit AKW hat keine Zukunft mehr! Eine andere Frage ist es, ob es sinnvoll ist zwei Abende lang so grosskalibrig (Motionen!) auf Gemeindeebene durchzudebattieren. Bei aller Ernsthaftigkeit, hier werden die Weichen auf höherer Stufe gestellt. Hier kurz unsere Einschätzung zum GFL-Vorstoss „Ökostrom statt AKWstrom für die gemeindeeigenen Gebäude und die Strassenbeleuchtung“. Die Motion (tun, nicht nur prüfen) wurde überwiesen. Dies führt zu Mehrkosten beim BKW-Konto in der Höhe von 17000 Franken jährlich. Dagegen sind wir nicht. Wir sehen das Problem einzig bei der...

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09.05.2011 | Neue Argumente gegen den Verkauf der GGA

Parolen für die Abstimmung vom 15.5.2011

Gemeinde Verkauf GGA: NEIN   Die Gründe für den Verkauf der GGA sacken weiter in sich zusammen: Im BZ-Bericht vom 3.5. werden Bedenken der WEKO (Wettbewerbskommission) geäussert über die Wettbewerbsverzerrung, die durch die „künstliche“ Verbilligung der Abogebühren und die langjährige Kundenbindung entsteht - Gerichtshändel mit der Konkurrenz sind wohl unvermeidlich;   Im Brief von upc cablecom vom 5.5. an alle Parteipräsidien (…)  distanziert sich diese klar von dieser Gebühren-Subventions-Aktion von GR und EBL und unterstreicht „unser fortbestehendes Interesse am Kauf der Kabelanlage Zollikofen, im Falle einer Ablehnung durch das Volk oder Intervention durch die WEKO.“ Womit das „Argument“ vom besten Zeitpunkt für den Verkauf der GGA auch vom Tisch wäre…    Vor diesen neuen Fakten und den klaren, stichhaltigen Argumenten gegen einen Verkauf der GGA zum jetzigen Zeitpunkt mit diesen unseriösen Modalitäten zur Rückzahlung des „Verkaufspreises“ kann...

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